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Rekordhöhe: So ändert sich die EEG-Umlage 2016

Foto Höhere Stromkosten durch steigende EEG-Umlage 2016?Die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) steigt im kommenden Jahr auf 6,354 Cent je Kilowattstunde. Damit erreicht die bei Stromkunden unbeliebte Abgabe ein neues Rekordhoch. Erhöhen sich nun auch die Strompreise?

EEG-Umlage 2016: So hoch wie noch nie

Schon seit gestern machten Gerüchte die Runde, dass die EEG-Umlage 2016 auf ein neues Rekordhoch steigen könnte, nun ist es amtlich: Von derzeit 6,17 Cent je Kilowattstunde steigt die Ökostromumlage auf 6,354 Cent je Kilowattstunde. Dies ist der höchste Stand der Umlage seit ihrer Einführung im Jahr 2000. Im vergangenen Jahr noch konnte ein Rückgang der EEG-Umlage um 0,7 Cent je Kilowattstunde verzeichnet werden. Das Ziel, diesen Abwärtstrend zu stärken, hat die Politik nun deutlich verfehlt.

Warum brauchen wir eine Ökostromumlage?

Die EEG-Umlage wird erhoben, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu finanzieren. Betreiber von Ökostromanlagen speisen Strom ins Netz ein und erhalten dafür eine im Eneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Vergütung. Die vier Netzbetreiber in Deutschland verkaufen den Strom an der Strombörse weiter, die dort erzielten Preise liegen jedoch unter den garantierten Vergütungssätzen für die Betreiber der grünen Stromanlagen. Der Differenzbetrag zwischen den Preisen wird als EEG-Umlage auf die Stromkunden umgelegt. Der Wert der Ökostromumlage ist stets eine Prognose und wird jährlich zum 15. Oktober für das kommende Jahr bekannt gegeben.

Wird der Strom nun teurer?

Die EEG-Umlage müssen alle Stromkunden über ihre Stromrechnung mitbezahlen. Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden muss durch den Anstieg der EEG-Umlage 2016 mindestens 6,44 Euro mehr bezahlen. Doch wie konnte es zur Steigerung um 0,184 Cent pro Kilowattstunde kommen, nachdem die Umlage im laufenden Jahr doch günstiger wurde?

Gründe für den Anstieg der EEG-Umlage 2016

Einer der Gründe für den Anstieg der EEG-Umlage 2016 ist die hohe Stromproduktion aus Biomasse und aus Wind auf See und an Land. Zudem sank der Börsenstrompreis zuletzt. Die Differenz zum garantierten Vergütungssatz für die Ökostromanlagen-Betreiber wurde dadurch größer, also muss die EEG-Umlage 2016 steigen. Tipp: Wer trotz der gestiegenen Ökostromumlage Stromkosten sparen möchte, sollte schleunigst Strompreise vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Dadurch können pro Jahr leicht mehrere hundert Euro eingespart werden.

Enormer Anstieg der Ökostromumlage

Bei ihrer Einführung im Jahr 2000 betrug die Umlage zur Förderung regenerativer Energien gerade einmal 0,2 Cent je Kilowattstunde. Seitdem entwickelte sich der Preis fast nur eine Richtung: nach oben. Wie stark die Ökostromumlage seit ihren Anfängen gestiegen ist, zeigt die folgende Übersicht von PREISVERGLEICH.de:

Foto EEG-Umlage 2000 bis 2016

Quelle: PREISVERGLEICH.de

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